Klassenfahrten

Warum in die Ferne schweifen ….

Nachhaltige Klassenfahrten
mit Herausforderungen, Natur und Gemeinschaft
Abseits der Alltagsroutinen und eingebunden in die Gestaltung des Lagerlebens stellen sich die Schülerinnen und Schülern mit Freude den täglichen Aufgaben. Sie erleben ihre Selbstwirksamkeit und haben die Möglichkeit ganz sie selbst zu sein. Die Reduktion auf das Wesentliche und der unmittelbare Kontakt mit der Natur und den Elementen befreit. Rollen und Vorurteile rücken mehr und mehr in den Hintergrund und es entsteht mehr Raum für gegenseitigen Respekt und Gemeinschaft.

Die Schülerinnen und Schüler sind spontan begeistert – gleichgültig ob es darum geht, ein Feuer ohne Streichhölzer zu entzünden, Unterschlüpfe zu bauen, der Fährte eines Tieres zu folgen oder die Essensreste zu den Hühnern zu bringen.

Draußen zu Hause im Tipilager …
Besuchen Sie das Tipilager Ins Freie mit Ihrer Klasse! Ein herrliches Natur-Gelände, ein Gemüsegarten, Schafe, Gänse, Hühner und Frösche, Feuerstellen und Hauklötze, aber auch barrierefreie Sanitäranlagen erwarten Sie hier. Es ist jeweils nur eine Gruppe vor Ort, so dass wir auf Ihre speziellen Bedürfnisse eingehen können. Ideale Voraussetzungen für Förderschulen!

◦ Klassenfahrten Ins Freie – Lernhilfe

Unsere erfahrenen und liebenswerten WildnispädagogInnen begleiten die Gruppen rund um die Uhr. Sie übernehmen es, die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung in das Lagerleben und die Natur und letztlich zu sich selbst zu führen. Und keine Sorge, wir setzen auch beherzt Grenzen, wo es notwendig ist. Genießen Sie die Möglichkeit, Ihre Klasse einmal ganz anders erleben zu können.

Wir haben eine Reihe verschiedener Angebote für Sie zusammengestellt:

◦ In der Wildnis – Was brauchst du wirklich zum Leben?
Die Schülerinnen und Schüler begegnen Tieren, Pflanzen, der Landschaft, den Elementen und einander auf eine neue Art. Was brauchen wir wirklich, um fern von unserer Zivilisation leben zu können? Wie können wir es schaffen, uns selbst zu versorgen?
In der Natur- und Wildnispädagogik nach Tom Brown und Jon Young geht es um pädagogische Wege die Vertrauen, innere Gelassenheit und Eigenverantwortlichkeit stärken. Eigene Potentiale werden erkannt und in die Gemeinschaft eingebracht. Der Natur kommt dabei eine aktive Rolle zu, denn sie hält immer eine Überraschung für uns bereit zum Beispiel in Form einer Spur, die uns ihre Geschichte erzählen möchte. Spiel und Spaß kommen hierbei nicht zu kurz. Sie trainieren es, Probleme zu lösen und die Ihnen zur Verfügung stehenden Chancen zu sehen und zu nutzen.

◦ School Trips – Born to be wild

◦ Wahrnehmung und Gewohnheit
Schritt für Schritt schärfen wir unsere Sinne und unsere Aufmerksamkeit. Wir öffnen unser Denken und erweitern so unsere Wahrnehmung. Je nach der zur Verfügung stehenden Zeit können die Schülerinnen und Schüler ihre gewohnten Denkmuster mehr und mehr hinter sich lassen. Sie werden in der Lage sein, ihr Umfeld mit einer ganz neuen Achtsamkeit wahrzunehmen. Im Gehirn entstehen so ganz neue Verknüpfungen. Und die Bedeutung von Gewohnheiten und Routinen für die Wahrnehmung wird eigenständig erfahren.

◦ Wir sind stark – Persönlichkeit und Gemeinschaft
Eigene Potentiale werden erkannt und in die Gemeinschaft eingebracht. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung variieren können und was das für ein gelungenes Miteinander bedeutet. Durch das Teilen individueller Erlebnisse und daraus erwachsender Erfahrungen während des Programms entsteht eine Akzeptanz und Wertschätzung für das Individuelle und dessen Wert für die Gemeinschaft. Die in der Gruppe gelebten Routinen setzen neue Impulse, die als Transfer in den Alltag mit nach Hause genommen wer-den.

◦ Wahrnehmung und Gemeinschaft
Ganz praktisch setzen wir uns mit den Zusammenhängen von Wahrnehmung und Gemeinschaft auseinander. Schritt für Schritt schärfen wir unsere Sinne, öffnen unser Denken und erweitern so unsere Wahrnehmung. Je nach der zur Verfügung stehenden Zeit können die Schülerinnen und Schüler ihre gewohnten Denkmuster mehr und mehr hinter sich lassen. Sie werden in der Lage sein, ihr Umfeld neu wahrzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung variieren können und was das für ein gelungenes Miteinander bedeutet. Durch das Teilen individueller Erlebnisse und daraus erwachsender Erfahrungen während des Programms entsteht eine Akzeptanz und Wertschätzung für das Individuelle und dessen Wert für die Gemeinschaft.

◦ Abschlussklassenfahrt mit Übergangsritual
Wie ein Indianerstamm werden wir um ein Lagerfeuer herum leben und gemeinsam verschiedene Herausforderungen meistern. So können wir zum Beispiel erst Grillen, wenn ihr es schafft, ein Feuer zu entzünden. Eure gemeinsame Schulzeit und die Stärken jedes Einzelnen werden wir in einem gemeinsam erarbeiteten Ritual feiern und dann verabschieden. Das gibt euch die Möglichkeit, euch ganz auf den Wechsel in die neue Schule einzulassen.

◦ Eine Nacht im Wald
Gemeinsam werden wir eine Nacht im Wald verbringen. Dazu richten wir uns mit Minimalausrüstung unser eigenes Lager her und erkunden unser Umfeld. Bevor wir wieder aufbrechen werden alle Spuren unseres Aufenthaltes verwischt.

◦ Mein Freund der Baum
Wir tauchen ein in die faszinierende Welt der Bäume. Wir lernen verschiedene Baumarten und ihre jeweiligen Bedürfnisse und Qualitäten im Naturhaushalt kennen. Wir bearbeiten unterschiedliche Hölzer, ernten Blätter oder Früchte, nähen mit Wurzeln oder flechten mit jungen Trieben. Und wir lernen es, in ihre heilsame Stille einzutauchen.

◦ Ökologie und Artenvielfalt live – Bestandsaufnahmen in Tümpel, Wald und Wiese
Wir praktizieren feldbiologische Methoden zur Erkundung verschiedener Lebensraumtypen und ihrer Bewohner. Gemeinsam ergründen wir die jeweilige Artenvielfalt. Über die genauere Betrachtung einzelner Lebewesen erarbeiten wir uns einen Zugang zu dem Begriff der ökologischen Nische und der Vernetzung innerhalb des Ökosystems.

◦ Als Jäger und Sammler unterwegs
Wie unsere Ahnen in der Altsteinzeit oder ein Naturvolk leben wir rund um eine Feuerstelle. Wir lernen es, uns mit allem, was wir brauchen selbst zu versorgen.

◦ Leben im Tipilager
Wo wird in einem Tipilager gespielt, geschlafen und gekocht? Und was haben die Kinder in so einem Tipilager wohl gespielt? Wir gehen diesen Fragen ganz praktisch und mit viel Spaß nach.

Inhalte
Entsprechend der zur Verfügung stehenden Zeit, dem Charakter der Gruppe, der Jahreszeit und der Witterung stellen wir das Programm aus einer breiten Palette an Möglichkeiten zusammen. Dabei achten wir stets auf eine ausgewogene Mischung aus den Bereichen Naturkunde, Wahrnehmung, praktische Fertigkeiten und Gemeinschaft.  Indigene Völker lebten in einer nachhaltigen Tradition. Sie nahmen in dankbarer Haltung nicht mehr als sie brauchten.  Entscheidungen wurden im Hinblick auf die nächsten sieben Generationen getroffen. Unsere Veranstaltungen stehen stets im Fokus einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Inhaltliche Schwerpunkte sind nach Absprache möglich.

Naturkunde
– Pflanzen und Tiere erkunden – natürliche Kreisläufe und Zusammenhänge erkennen –  Biologische Vielfalt erleben – Umgang mit Bestimmungsliteratur – Spurenkunde – entdeckendes Lernen – Kartierungen – Erleben der Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft als Ressource für das Leben …

Wahrnehmung
– Sinne schärfen – Aufmerksamkeit fördern – Orientierung – die vier Himmelsrichtungen – natürliche Gefahren einschätzen – Techniken, um in die Natur einzutauchen – Dankbarkeit praktizieren  …

Praktische Fertigkeiten
– Schutz vor Nässe und Kälte erkennen bzw. errichten – sicheres Feuer machen mit natürlichen Materialien – Holzbearbeitung durch Glutbrennen und Schnitzen – Schnüre aus Pflanzenfasern – Tarnen und Schleichen – Jagen mit dem Wurfholz  …

Gemeinschaft
– Inspirierende Geschichten – Gemeinschaft stärkende Bräuche – bewusstes Zuhören – Arbeiten im Team – Beteiligung an Arbeiten und Entscheidungen – gemeinsames Singen – Spaß und Spiele – Reflexion der eigenen Lebensstile – die Einübung von Perspektivenwechsel  –  Abwägen von ökologischen und wirtschaftlichen Erfordernissen sowie sozialen Bedürfnissen. …

Bitte bedenken Sie: die besondere Qualität der natur- und wildnispädagogischen Veranstaltungen entsteht durch die Anbindung an die momentane Situation der umgebenden Natur und der Dynamik der Gruppe. Entsprechend können sich spontane Änderungen ergeben. Für eine gelungene Veranstaltung ist es wichtiger, mit dem Fluss der Neugierde und Begeisterung zu gehen als starr an einem Thema festzuhalten.

Ort: Tipilager Ins Freie

• Die Schülerinnen und Schüler schlafen zu ca. 5-8 Personen in Tipis und übernehmen Verantwortung für die täglichen Aufgaben im Camp. Der erlebnisorientierte, naturnahe Aufenthalt unterstützt gezielt das pädagogische Programm.
• Die Veranstaltung findet im Tipilager bei jedem Wetter statt. Ein Gemeinschafts-Tipi, mehrere Feuerstellen, ein großer überdachter Freisitz mit Feldküche, beheizbare Seminarräume mit Gemeinschaftsküche und Toiletten mit Dusche (1 rollstuhlgerecht) stehen zur Verfügung.
• Die Begleitpersonen können in Bauwägen oder in der Seminarscheune in einem Bett schlafen.

Zeitfenster:  2-5 Tage

Alter: Wir passen das Angebot an die jeweilige Klassenstufe an.
Sprechen Sie uns an!

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Ins Freie – Kurzinfo Klassenfahrten