Unser pädagogischer Ansatz

Unser pädagogischer Ansatz

Wir vereinen bewährte naturpädagogische Konzepte mit einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem Coyote Mentoring nach Jon Young und Tom Brown. Hierbei handelt es sich um eine komplexe und äußerst effektive Art des traditionellen Lehrens. Sie wird von indigenen Völkern seit Tausenden von Jahren erfolgreich praktiziert. Das Coyote Mentoring lässt die Lernenden unbemerkt Wissen aufnehmen, steigert ihre Neugierde und vermag es ihre Wahrnehmung zu öffnen. In der Natur- und Wildnispädagogik geht es nicht um Folklore und Survivaltraining, sondern um pädagogische Wege die Motivation, Entdeckendes Lernen, Vertrauen, innere Gelassenheit, Eigenverantwortlichkeit, Gemeinschaft, Respekt sowie ein Erkennen der eigenen Potentiale hervorragend ermöglichen. Die Natur ist dabei eine wichtige Lehrmeisterin.

Wir sind im Freien unterwegs und begegnen Tieren, Pflanzen, der Landschaft, den Elementen und einander auf eine neue Art. Wir erkunden die Ressourcen für unser Leben und reflektieren unseren Umgang mit ihnen. Das Lernen mit allen Sinnen und anhand sinnvoller Aufgaben erweckt Neugierde und Begeisterung und veranlasst starke Lernprozesse. Alle sind beteiligt an der Gestaltung der Kurse. In der Gemeinschaft erleben wir, dass jeder mit seinem Talent eine wichtige Rolle spielt.

Wir ermöglichen es den Kindern und Jugendlichen, sich mit der Natur im wahrsten Sinne des Wortes vertraut zu machen. Sie lernen auch Wildnisfertigkeiten sowie den Umgang mit potentiellen Gefahren kennen. Das Wissen im Notfall selber ein wärmendes Feuer entzünden, Wasser finden, Werkzeuge herstellen oder einen Wetterschutz errichten zu können, stärkt das Selbstbewusstsein enorm und ändert die Sicht auf die Welt. Die Ansprache erfolgt der Zielgruppe und den jeweiligen Bedingungen entsprechend.

Wir legen viel Wert darauf, dass alle Wertschätzung und Erfolge erleben können. Wir bieten die Kombination von Geborgenheit, Grenzen und Freiraum. In unserer mehr als 15-jährigen naturpädagogischen Arbeit sind wir durch das Feedback der Kinder, Jugendlichen, Eltern und Lehrer immer wieder hierin bestärkt worden. Die neurobiologische Grundlagenforschung sieht in der gelungenen Mischung aus Geborgenheit und der Möglichkeit für Grenzerfahrungen den Nährboden für eine erfolgreiche Persönlichkeitsentwicklung.

Die Kinder lernen die belebte Natur nach und nach kennen. Viele sind es nicht gewohnt, im Wald zu sein, zu picknicken oder einfach spazieren zu gehen. Viele Kinder  bringen Vorbehalte gegen alles mit, was auf dem Boden ist oder krabbelt. Völlig fremd und beängstigend ist ihnen der Aufenthalt im Freien bei widriger Witterung. Umso spannender ist es für sie selber einen Regen- und Windschutz zu errichten. Durch wiederholte Aufenthalte im Freien können sie sich  an das Dasein im Wald gewöhnen. Dann können sich die positiven Effekte des draußen seins nach und nach entwickeln. Nach Manfred Spitzer erhöht der Aufenthalt in der Natur das Wohlbefinden, baut Stress ab und steigert die Motivation.

Ziele und Chancen
– die Natur wertschätzen – neue Erkenntnisse gewinnen – eigene Fähigkeiten entdecken – das Selbstvertrauen stärken – das Einfühlungsvermögen steigern – Verantwortung übernehmen – die Frustrationstoleranz erhöhen – Konfliktlösungen finden – Nachhaltigkeit erleben – praktische Wildnisfertigkeiten entwickeln – die Vorstellungskraft ausbauen – neue Impulse für eine erfüllte und nachhaltige Freizeitgestaltung 
bekommen – Reflexion der eigenen Lebensstile – die Einübung von Perspektivenwechseln – Abwägen von ökologischen und wirtschaftlichen Erfordernissen sowie sozialen Bedürfnissen …

Eindrücke aus einem Ferienprojekt

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